Solarstrom für Gemeinschaft & Tradition: LONGi treibt die Erneuerung im ländlichen Spanien voran

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Solarstrom stärkt Tradition durch Technologie und schenkt Hernán Pérez neues Selbstvertrauen

Im Herzen Spaniens, umgeben von Olivenhainen und sanften Hügeln, liegt Hernán Pérez, ein kleines Dorf mit 411 Einwohnern, das die Geschichte vieler ländlicher Regionen Spaniens widerspiegelt. An einem sonnigen Morgen spaziert Pau Borredá von LONGi Solar durch die ruhigen Gassen, vorbei an von der ersten Morgensonne erwärmten Steinhäusern, während die Luft nach Oliven und Erde duftet. An Tagen wie diesen wirkt Hernán Pérez zeitlos, unberührt von Hast. Doch unter dieser stillen Schönheit entfaltet sich eine neue Geschichte. Es ist eine Geschichte von Sonnenlicht, Widerstandsfähigkeit und einer Gemeinschaft, die sich weigert, zu verschwinden.

Was als einfache Idee begann, die Ölmühle des Dorfes mit Solarenergie zu versorgen, ist zu einem Wendepunkt für das gesamte Dorf geworden, ein Symbol dafür, wie Innovation selbst in den entlegensten Winkeln des „leeren Spaniens“ Wurzeln schlagen kann.

Pau setzt sich zu den Bewohnern von Hernán Pérez. Er möchte zuhören – ihren Geschichten, ihren Erinnerungen, ihren stillen Hoffnungen. Er möchte verstehen, was sie an dieses Land bindet. In einer Region, die oft als Teil des „España vaciada“ (leeres Spanien) bezeichnet wird, wo die Bevölkerung altert und die Jungen in die Städte abwandern, tragen die verbleibenden Stimmen etwas Seltenes in sich: Stolz, Wärme und ein tiefes Zugehörigkeitsgefühl. Auf die Frage, was ihr Zuhause ausmacht, antworten sie ohne Zögern: Gastfreundschaft, Einheit, Koexistenz.

Es ist dieses Gemeinschaftsgefühl, das die neueste Initiative des Dorfes prägt – eine, die Sonnenlicht sowohl in Energie als auch in Hoffnung verwandelt.

Das Herzstück der Geschichte ist die Olivenölkooperative, das schlagende Zentrum des Dorfes und sein Hauptarbeitgeber. Auf ihrem Dach glänzt nun eine 100 kWp starke Solaranlage unter der südlichen Sonne – installiert mit LONGi's neuesten Back-Contact-Modulen der Hi-MO X10 Serie. Mehr als 150 Panels, jedes mit einer Leistung von bis zu 650 Watt, wandeln leise Sonnenlicht in die Energie um, die Hernán Pérez am Laufen hält.

Die Installation war eine sorgfältig geplante Entscheidung des Gemeinderats von Hernán Pérez, der Fördermittel vom Provinzrat von Cáceres erhielt. Das Programm deckte 85 Prozent der Gesamtkosten ab, wodurch das Projekt nicht nur visionär, sondern auch für eine kleine ländliche Gemeinde finanziell machbar wurde.

Das System erzeugt nun jährlich rund 130.000 kWh saubere Energie und deckt damit einen Großteil des Strombedarfs für öffentliche Dienstleistungen, die Olivenkooperative und – am wichtigsten – für die Bewohner von Hernán Pérez. Das Back-Contact-Zelldesign eliminiert die vorderen Busbars, reduziert Verschattungsverluste und verhindert Hot Spots – ein Vorteil, der besonders für industrielle Dächer in südlichen Klimazonen relevant ist.

„Wir wollten die besten Materialien“, sagt Pablo Iglesias Ordoñez, der Bürgermeister des Gemeinderats, „denn dies ist eine Investition für Jahrzehnte. Sie bringt Einsparungen für das Rathaus, die Kooperative und letztendlich für jeden Einwohner.“

Antonio Esperilla González von der installierenden Emececuadrado Group erläuterte die Entscheidung für die Back-Contact-Technologie: „Bei der Emececuadrado Group haben wir uns immer für bahnbrechende und hoch angesehene Marken entschieden, wie LONGi in diesem Fall. Seine Back-Contact-Technologie verhindert Verschattung und damit verbundene Probleme. Auf Zellebene hilft dieses Design, Hot Spots zu vermeiden, da der Strom effizienter zwischen den Zellen fließt, was die Energieproduktion erheblich steigert.“

Solarenergie wird zum Gemeinschaftsprojekt und verknüpft Bildung, Kultur und nachhaltigen Fortschritt im Dorf

Die Solaranlage ist schnell Teil der Dorfidentität geworden. Im Camp-Hostel der Waldschule sprechen lokale Kinder über erneuerbare Energien und die Umwelt als Konzepte, die nicht mehr abstrakt sind, sondern direkt vor ihren Fenstern sichtbar werden. „Sie verstehen, dass die Sonne da ist und genutzt werden muss“, sagt Willy, der Leiter des Camps.

Im Interpretationszentrum, untergebracht in einer restaurierten Ölmühle, zeigen Kulturveranstaltungen und lokaler Tourismus, wie Tradition und Innovation koexistieren. Das Dorf möchte, dass die Menschen sehen, wofür die Region steht: ihre Geschichte mit Olivenöl, aber auch, wie sie sich auf die Zukunft vorbereitet.

Die Sozialdezernentin Marta nennt das Projekt „einen Erfolg“, nicht nur weil es die Stromrechnungen senkt, sondern weil es die Bewohner daran erinnert, dass Fortschritt hier noch möglich ist.

Ein Funke im „leeren Spanien“ und Motor lokaler Widerstandsfähigkeit

Die Landflucht bleibt eine der größten Herausforderungen Spaniens. Laut der Fundación „la Caixa“ haben fast die Hälfte aller spanischen Gemeinden weniger als 1.000 Einwohner, und viele sind von einer „demografischen Verödung“ betroffen, bei der die Bevölkerungsdichte unter 8 Einwohner pro km² fällt. In Regionen wie Extremadura ist dieses Muster besonders sichtbar: schrumpfende Schulen, weniger Arbeitsplätze, sinkende öffentliche Investitionen.

Doch Projekte wie das in Hernán Pérez zeigen, dass die Geschichte nicht mit dem Niedergang enden muss. Erneuerbare Energien bieten einen praktischen Weg zur lokalen Widerstandsfähigkeit: Senkung der Kosten, Schaffung technischer Arbeitsplätze und attraktivere Gestaltung der Dörfer sowohl für Einwohner als auch für Besucher.

Die Solaranlage auf dem Dach der Kooperative mag im Vergleich zu städtischen Megaprojekten bescheiden erscheinen, doch ihre Bedeutung reicht tief. Sie zeigt, dass auch kleine Gemeinschaften eine aktive Rolle bei der Energiewende Spaniens spielen können.

Sie weist auch auf das Potenzial von Energiegemeinschaften hin, kollektive Modelle, bei denen Anwohner, Genossenschaften und Gemeinden die Solarstromerzeugung teilen. In Dörfern wie Hernán Pérez, wo die elektrische Last durch lokale Produktion bereits besteht, könnten solche Projekte die Vorteile noch weiter verteilen und vielleicht sogar junge Familien und Unternehmer zur Rückkehr ermutigen.

Während Besucher Olivenöl am Verkostungstresen genießen oder Kinder in der Nähe der Waldschule spielen, ist Solarenergie zu einem stillen Symbol der Möglichkeiten geworden.

Von der Sonne angetriebene Energiegemeinschaften werden zum Rückgrat ländlicher Regionen

Für Pau Borredá geht die Verbindung zum Dorf und seinen Menschen tiefer als die technische Planung oder Ausführung. „Es ist nicht einfach, einen Ort wie diesen zu verlassen“, sagt er. „Denn was bleibt, ist nicht nur eine Photovoltaikanlage, sondern die Gewissheit, dass wir diesem Ort geholfen haben, in die Zukunft zu blicken.“

In Hernán Pérez ist die Geschichte der Solarenergie auch eine Geschichte der Gemeinschaft, von Menschen, die sich weigern, das Land aufzugeben, das sie großgezogen hat. Vom Schein moderner Module bis zum Schimmern der Olivenblätter treibt Sonnenlicht nun nicht nur Maschinen an, sondern auch Kontinuität, Stolz und den Glauben, dass das ländliche Spanien immer noch einen strahlenden Horizont hat.

Und vielleicht, während kleine Dörfer in ganz Europa ähnlichen Herausforderungen der Entvölkerung und Erneuerung gegenüberstehen, kann Hernán Pérez als Beispiel dienen und zeigen, wie lokale Energiegemeinschaftsprojekte das Vertrauen wiederherstellen, Gemeinschaften stärken und einen nachhaltigen Weg nach vorne beleuchten können.

Sehen Sie die Geschichte von Hernanz Perez hier in voller Länge:

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