LONGi BC vs. TOPCon: Hitzewellen-Stresstests decken TOPCon-Schwächen auf, während Rückkontaktmodule stabil bleiben

Date
December 8, 2025
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Während Solarmodule zwar zur Energiegewinnung konzipiert sind, kann übermäßige, unkontrollierte Hitze einen Stromerzeuger zu einer Sicherheitsgefahr machen. Wir haben bereits gezeigt, wie Verschattung zu schnellen Temperaturspitzen in unseren Marshmallow- und Ballonexperimenten führen kann. Nun kehren wir mit einem alltäglichen Frühstücksartikel zum Testgelände zurück, um die Schwere des Hotspot-Effekts zu demonstrieren: einem Ei. Dieser einfache Test verdeutlicht, warum die Wahl der Modultechnologie für die langfristige Sicherheit von Dächern im Wohn- und Gewerbebereich entscheidend ist.
Rohe Eier enthüllen die Intensität von TOPCon-Hotspot-Temperaturen
Bei diesem jüngsten Versuch platzierten wir ein Rückkontaktmodul, speziell das Hi-MO X10, nebeneinander mit einem Standard-TOPCon-Modul. Beide Module wurden simulierten hohen Außentemperaturen ausgesetzt, wie sie an einem heißen Sommertag typisch sind. Um den Hotspot-Effekt auszulösen, blockierten wir etwa acht Minuten lang einen bestimmten Bereich jedes Moduls. Sobald die Module durch diese Verschattungsbelastung ausreichend erwärmt waren, schlugen wir ein rohes Ei direkt auf die Oberfläche des verschatteten Bereichs jedes Moduls.
TOPCon brät das Ei, während BC die Temperaturen unter Kontrolle hält
Die visuellen Ergebnisse waren unmittelbar und verblüffend. Das Ei auf dem TOPCon-Modul begann fast augenblicklich zu braten, wurde weiß und erstarrte, genau wie in einer Pfanne. Diese Reaktion bestätigt, dass die Oberflächentemperatur gefährliche Werte erreicht hatte, die zum Garen von Lebensmitteln fähig sind. Im krassen Gegensatz dazu blieb das Ei auf dem BC-Modul roh und flüssig, ohne Anzeichen von Garen.
Die während des Tests gemessenen Temperaturwerte erklären diesen dramatischen Unterschied. Der Hotspot auf dem TOPCon-Modul stieg auf heiße 176,5°C. Das BC-Modul hingegen hielt eine deutlich niedrigere Hotspot-Temperatur von 96,7°C. Dieser Unterschied von fast 80 Grad Celsius verdeutlicht, wie unterschiedlich diese beiden Technologien mit Verschattungsstress umgehen.
Schwaches Leitungsdesign verhindert Stromblockade und Überhitzung
Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der internen Architektur der Solarzellen. Wenn ein Standard-TOPCon-Modul verschattet wird, zwingt der blockierte Strom die Zelle, schnell zu überhitzen, was die intensiven Hotspots erzeugt, die wir beobachtet haben. Dieses Phänomen birgt Brandrisiken und kann das Modul im Laufe der Zeit beschädigen.
Das Rückkontaktmodul Hi-MO X10 von LONGi verwendet ein einzigartiges Design mit schwacher Leitfähigkeit und eine spezielle Bypass-Diodenstruktur. Diese Konstruktion ermöglicht es dem elektrischen Strom, den verschatteten Bereich zu umgehen, anstatt sich als Wärme anzusammeln. Durch die effektive Unterdrückung der Hotspot-Bildung, bevor sie gefährlich wird, fungiert die Rückkontaktarchitektur als Sicherheitsvorrichtung für das gesamte Dach.
Die Wahl von Rückkontaktmodulen gewährleistet Sicherheit und schützt den Immobilienwert
Diese Tests beweisen, dass Sicherheitsfunktionen genauso wichtig sind wie die Leistungseffizienz. Ein Modul, das unter häufigen Verschattungsbedingungen 176,5°C erreicht, stellt ein echtes Risiko für das Gebäude dar, auf dem es sich befindet. Durch die Aufrechterhaltung deutlich niedrigerer Temperaturen, auch bei Verschattung, eliminiert das Hi-MO X10 extreme Hotspots. Diese Zuverlässigkeit sichert nicht nur die Energieausbeute der Stromstation, sondern auch die Sicherheit der Immobilie selbst.
Erfahren Sie hier mehr über das Hi-MO X10.



