LONGi: Erste TÜV SÜD PID-p-Zertifizierung für HPBC 2.0 Module

Date
June 12, 2025
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Nadine Bütow
Head of Corporate Communications, LONGi Distributed Generation Europe
nadinebuetow@longi.comLONGi's HPBC 2.0-Rückkontaktmodule – das Hi-MO 9 für groß angelegte Photovoltaik-Projekte und das Hi-MO X10 für Wohn- und Gewerbedächer – haben als erste in der Branche eine Zertifizierung vom TÜV SÜD für ihre Widerstandsfähigkeit gegen potenziell induzierte Degradation-Polarisation (PID-p) erhalten. Diese Anerkennung basiert auf den Normen PPP 58234A:2025 und IEC TS 62804-1 Ed2 (DTS).

Bewältigung eines kritischen Zuverlässigkeitsrisikos: PID-p in modernen PV-Modulen
PID-p (potenzialinduzierte Degradation durch Polarisation) stellt ein neuartiges und kritisches Risiko bei modernen Photovoltaikmodulen dar. Dieses Phänomen entsteht durch elektrische Spannungen während des Betriebs, die Polarisationseffekte innerhalb der Zellschicht induzieren und somit zu Leistungseinbußen führen können. Im Gegensatz zu traditionellen PID-Formen sind diese Leistungsverluste oft reversibel und können durch Lichteinstrahlung, insbesondere UV-Strahlung, wieder reduziert werden. Die zunehmende Relevanz von PID-p wird international von Normungsgremien wie der IEC und führenden Forschungseinrichtungen wie dem NREL intensiv untersucht.
Erfolgreiche Prüfung der Modulbeständigkeit unter anspruchsvollem Polarisationsstress
Das von TÜV SÜD durchgeführte Prüfverfahren simuliert realistische Betriebsbedingungen durch die Kombination von Spannung, Temperatur und Lichteinwirkung. Dies ermöglicht eine präzise Bewertung der Beständigkeit der LONGi-Module unter anspruchsvollem Polarisationsstress. Sowohl das Hi-MO 9 als auch das Hi-MO X10 haben diese strengen Tests mit herausragenden Ergebnissen bestanden, was ihre außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegen PID-p unter herausfordernden Einsatzbedingungen bestätigt.
LONGi festigt Führungsanspruch durch fortschrittliche Rückkontaktarchitektur
Mit der Erlangung der PID-p-Zertifizierung durch TÜV SÜD unterstreicht LONGi erneut seine führende Position bei der proaktiven Adressierung und Lösungsfindung für langfristige Degradationsrisiken in hocheffizienten Photovoltaikmodulen. Dieses Ergebnis demonstriert den hochentwickelten Status der HPBC 2.0-Rückkontaktarchitektur und ihr Potenzial für eine zuverlässige Leistungsentfaltung und nachhaltige Effizienzsteigerungen über die gesamte Lebensdauer.
LONGi bekennt sich fest zur Weiterentwicklung von Industriestandards und arbeitet dabei eng mit renommierten Zertifizierungsstellen wie TÜV SÜD zusammen, um die Zukunft der Photovoltaikstandards aktiv mitzugestalten. Durch kontinuierliche Forschung, Entwicklung und rigorose Tests unterstützt LONGi die nachhaltige Evolution der Solartechnologie und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur globalen Energiewende.
