LONGi Hi-MO X10: Überlegene Sicherheit bei Hitzestress-Tests gegenüber TOPCon

Date
November 24, 2025
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Seitenvergleich-Hitzetests in Xi’an zeigen, wie Module verborgene Brandrisiken managen
Die Bühne wurde im Juli in Xi’an bereitet, wo die Umgebung Solartechnologie auf natürliche Weise an ihre Grenzen bringt. Bei Umgebungsoberflächentemperaturen von fast 70°C und Lufttemperaturen von über 40°C waren die Bedingungen ideal für das Testen des Wärmemanagements.
Sowohl das LONGi Hi-MO X10 Back-Contact-Modul als auch ein generisches TOPCon-Modul wurden unter identischen Bedingungen nebeneinander installiert. Um Fairness zu gewährleisten, wurde ein professionelles Radiometer verwendet, um zu verifizieren, dass die Sonneneinstrahlungsintensität für beide Wettbewerber nahezu gleich war: 871,7 W/m² für das Hi-MO X10 und 867,0 W/m² für das TOPCon-Modul. Nachdem die Umgebung kalibriert war, gingen wir einer brennenden Frage nach: Wie gehen diese Module mit verborgenen Brandgefahren um?
Test 1: Der Marshmallow-Schmelztest
Für diese Runde simulierten wir ein Verschattungsszenario, die Hauptursache für Heißpunkte bei privaten und gewerblichen Installationen. Wir brachten temperaturempfindliche Aufkleber mit Markierungen für 60°C, 80°C, 100°C und 120°C auf denselben Oberflächen beider Module an. Diese dienten sowohl als Verschattungsobjekte als auch als sofortige visuelle Temperaturindikatoren.
Ergebnisse: Der Verschattungstest zeigt schnelle Wärmeentwicklung auf dem TOPCon-Modul
Nach nur zehn Minuten Verschattung war der Unterschied in der Wärmeregulierung bereits offensichtlich. Auf dem Hi-MO X10 hatten sich nur die 60°C-Aufkleber verfärbt. Im krassen Gegensatz dazu lösten die TOPCon-Module sowohl die 60°C- als auch die 80°C-Aufkleber aus, was auf einen wesentlich schnelleren und aggressiveren internen Temperaturanstieg hindeutet.
Um die Schwere dieser Wärmeansammlung zu visualisieren, legten wir einen Marshmallow direkt auf den Heißpunkt, der durch die Verschattung entstanden war. Auf dem Hi-MO X10 war das Ergebnis ereignislos: Nach fünf Sekunden blieb das Modul stabil wie ein Fels, und der Marshmallow blieb unverändert liegen. Die Situation auf dem TOPCon-Modul war jedoch drastisch anders. Innerhalb von fünf Sekunden begann der Marshmallow schnell zu schmelzen und verflüssigte sich aufgrund der intensiven lokalen Hitze.
Ergebnis: Temperaturmessungen bestätigen eine Heißpunkt-Differenz von 93,7°C im Vergleich zu Back-Contact.
Mit einem professionellen Thermometer zur Erfassung der spezifischen Heißpunkttemperaturen bestätigten die Daten, was der Marshmallow demonstrierte. Das Hi-MO X10 erreichte einen Höchstwert von sicheren 67,5°C und unterdrückte damit effektiv den Heißpunkt-Effekt. Das TOPCon-Modul hingegen erreichte gefährliche 161,2°C. Dies stellt einen erstaunlichen Temperaturunterschied von 93,7°C dar und hebt eine schwerwiegende Diskrepanz in der Sicherheitsleistung zwischen den beiden Technologien hervor.
Test 2: Das Ballon-Platzen-Experiment
In unserer letzten Runde erhöhten wir den Einsatz mit einer "Heißpunkt-Platzen-Herausforderung", um die unmittelbare Gefahr eines katastrophalen thermischen Ausfalls zu simulieren. Dieser Test wurde am [Datum, z.B. 15. Juni] um 14 Uhr durchgeführt, wobei wiederum identische Installations- und Strahlungsbedingungen sichergestellt wurden. Wie im vorherigen Test verwendeten wir temperaturempfindliche Aufkleber, um eine Verschattung zu erzeugen.
Ergebnisse: Back-Contact hält niedrige Temperaturen, während TOPCon alle Hitzeindikatoren auslöst
Nach zehn Minuten Verschattung divergierte das thermische Verhalten der beiden Module stark. Das Hi-MO X10 blieb kühl, wobei hauptsächlich die 60°C-Aufkleber und nur ein einziger 80°C-Aufkleber eine Farbänderung zeigten. Das TOPCon-Modul hatte erhebliche Probleme und löste alle Aufkleber aus, einschließlich der 120°C-Indikatoren.
Anschließend platzierten wir gleichzeitig aufgeblasene Ballons, gefüllt mit normaler Atemluft, auf die verschatteten Bereiche beider Module. Ein Ballon bietet ein klares binäres Ergebnis für thermischen Stress. Er übersteht die Hitze oder platzt.
Back-Contact bleibt sicher, während TOPCon bei Verschattung 161,2°C erreicht
Das Ergebnis war augenblicklich. Der auf das TOPCon-Modul platzierte Ballon platzte sofort bei Kontakt. Seine strukturelle Integrität wurde in Sekundenbruchteilen durch die konzentrierte Hitze beeinträchtigt. Umgekehrt platzte der Ballon auf dem Hi-MO X10 nicht und ruhte ohne Zwischenfälle auf der Paneloberfläche.
Die thermischen Daten unterstützten die visuellen Beweise. Während das Hi-MO X10 eine maximale Temperatur von 70,2°C beibehielt und damit den Heißpunkt-Effekt vollständig vermied, erreichte das TOPCon-Modul erneut 161,2°C. Dieser Temperaturunterschied von 90,9°C unterstreicht die Volatilität traditioneller Kontakttechnologien unter Verschattungsstress.
Back-Contact-Architektur mit LONGi HPBC 2.0 stärkt die Brandsicherheit auf dem Dach
Diese Experimente zeigen, dass die Back-Contact-Technologie mehr als nur ästhetische oder Effizienzvorteile bietet und eine entscheidende Rolle für die Sicherheit auf dem Dach spielt.
Wenn ein Standard-TOPCon-Modul verschattet wird, kann der blockierte Strom die Zelle schnell aufheizen und Temperaturen von über 160°C erzeugen. Im Gegensatz dazu nutzt das Hi-MO X10 mit HPBC 2.0 Technologie eine einzigartige elektrische Struktur, das "Weak Conduction Design". Es ermöglicht dem Strom, verschattete Bereiche zu umgehen und unterdrückt effektiv die Heißpunktbildung, bevor sie zu einer Gefahr wird.
Das Hi-MO X10 bietet einen umfassenden Schutz für Dachbesitzer, der Brandverhütung und Leistung bei Verschattung kombiniert. Durch die Eliminierung des Risikos extremer Heißpunkte fungiert das Hi-MO X10 Back-Contact-Modul als Sicherheitswächter auf Dächern und sichert nicht nur das Gebäude, sondern auch die langfristigen Erträge des Kraftwerks.
Back-Contact-Module werden für diese sicherheitsrelevanten Vorteile weithin anerkannt und vereinen eine geringe Heißpunktanfälligkeit mit einem stabilen thermischen Verhalten, selbst unter unregelmäßiger Verschattung. Ihre inhärente strukturelle Widerstandsfähigkeit unterstützt eine vorhersehbare Leistung über die gesamte Lebensdauer des Systems und stärkt sowohl die Betriebssicherheit als auch den langfristigen Energieertrag.



