Photovoltaik-Überdachungen unterstützen die Fischzucht bei Pisciculture Beuque in Frankreich mithilfe der LONGi-Technologie

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Ein Forellenzuchtbetrieb in Ostfrankreich zeigt, wie Photovoltaik-Infrastruktur betriebliche, ökologische und energetische Herausforderungen in der Aquakultur bewältigen kann. Bei Pisciculture Beuque kombinieren über Fischbecken installierte Solardächer physischen Schutz mit der Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort, was die langfristige Produktivität und Kostenstabilität unterstützt.

Das Projekt integriert fast 1.200 Rückkontakt-Photovoltaikmodule von LONGi mit einer installierten Gesamtleistung von etwa 500 kWp. In Zusammenarbeit mit POwR Connect, einem französischen Photovoltaik-Installateur und EPC-Dienstleister, wurde das System so konzipiert, dass es einen erheblichen Teil des jährlichen Strombedarfs des Standorts von rund 120.000 kWh deckt, mit dem Potenzial, nach der geplanten Erweiterung um Speichersysteme einen energiepositiven Betrieb zu erreichen.

PV als physische Barriere löst zentrale Herausforderungen in der Aquakultur  

Fischzuchtbetriebe stehen zunehmend unter Druck durch Umwelteinflüsse, steigende Energiekosten und biologische Risiken. Bei Pisciculture Beuque war die Prädation durch fischfressende Vögel ein anhaltendes Problem, das sowohl den Fischbestand als auch die hygienischen Bedingungen beeinträchtigte.

Das Photovoltaik-Überdachungssystem schafft eine physische Barriere, die den Zugang von Vögeln zu den Becken begrenzt, wodurch direkte Verluste reduziert und das Risiko der Krankheitsübertragung gesenkt wird. Gleichzeitig trägt die beschattete Umgebung zu stabileren Wassertemperaturen bei und reduziert den Stress für die Fische, was gesündere Wachstumsbedingungen fördert.

„Die Prädation durch Vögel ist für uns eine große Herausforderung, sowohl wirtschaftlich als auch hinsichtlich der hygienischen Risiken“, sagte Pascal Beuque, Inhaber der Fischfarm. „Mit dieser Lösung können wir die Becken schützen und gleichzeitig unseren Energiebedarf decken.“

Projektvideo:

Integrierte Energieerzeugung und Betriebseffizienz

Die Installation verwendet Hochleistungs-Rückkontaktmodule aus der Hi-MO X10 Serie von LONGi. Durch die Verlagerung der elektrischen Kontakte auf die Rückseite der Zelle erhöht das Design die aktive Oberfläche für die Lichtabsorption, was eine hohe Effizienz und stabile Leistung unterstützt.

Das Projekt ist mit Leistungsoptimierern und Wechselrichtern gekoppelt, mit einer Gesamtleistung von 400 kVA. Diese Konfiguration unterstützt eine optimierte Systemleistung, auch unter teilweisen Verschattungsbedingungen, die bei Überdachungskonstruktionen inhärent sind.

Das System liefert Strom für wichtige Betriebsprozesse, darunter Beckenbelüftung, Wasserzirkulation, Kühlung und die Infrastruktur des Standorts. Die Produktion teilt sich auf Eigenverbrauch und Netzeinspeisung auf, was sowohl Kosteneinsparungen als auch zusätzliches Einnahmepotenzial bietet.

Umweltauswirkungen und Arbeitsbedingungen verbessern sich zusammen mit der Energiekostenstabilität

Über die Energieerzeugung hinaus trägt die Überdachungskonstruktion zum Umweltmanagement bei. Durch die Begrenzung der direkten Sonneneinstrahlung reduziert sie die Temperatur des aus der Anlage abgeleiteten Wassers und hilft so, die Auswirkungen auf die umliegenden Ökosysteme zu mindern.

Die Installation verbessert auch die Arbeitsbedingungen vor Ort. Die Mitarbeiter sind vor Regen, Schnee und direkter Sonneneinstrahlung geschützt, was einen sichereren und konstanteren Betrieb das ganze Jahr über ermöglicht.

Erste Überlegungen zum Projekt konzentrierten sich auf die finanzielle Machbarkeit. Laut dem Betreiber zeigten ähnliche Installationen in anderen Agrarsektoren, dass Photovoltaik-Überdachungen sowohl die betrieblichen Anforderungen als auch die wirtschaftliche Leistung unterstützen können.

„Anfangs schien es eine Investition zu sein, die schwer zu rechtfertigen wäre“, sagte Beuque. „Aber als wir die langfristigen Energieeinsparungen und die zusätzliche Betriebssicherheit betrachteten, wurde es eine praktikable Option.“

Das System soll die Energiekosten erheblich senken und Schutz vor Strompreisschwankungen bieten. Mit der geplanten Integration von Speichern strebt der Standort einen hohen Grad an Energieautonomie an.

„Anwendungen wie die Pisciculture Beuque zeigen, wie Photovoltaik-Infrastruktur an spezifische Branchenanforderungen angepasst werden kann. Durch die Kombination von Energieerzeugung mit funktionalen Vorteilen für den Standort tragen diese Systeme zu stabileren und effizienteren Abläufen in Sektoren wie der Aquakultur bei“, sagte Alain Kruy, Product Solution Manager bei LONGi für Frankreich.

Photovoltaik-Überdachungen bieten einen praktischen Weg zu widerstandsfähigeren und energieunabhängigeren Aquakulturbetrieben

Das Projekt wurde als integrierte Lösung entwickelt, die Tragwerksplanung und Photovoltaik-Installation kombiniert. Installation, Wartung und Systemüberwachung werden von Héliophoton verwaltet, was langfristige Leistung und Betriebssicherheit gewährleistet.

Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit POwR Connect, die für die Projektabwicklung verantwortlich waren. Eine enge Koordination zwischen dem Betreiber der Fischfarm, dem Installationspartner und den Technologieanbietern unterstützte die termingerechte Fertigstellung, einschließlich Beratung, Logistik und Systemintegration.

Die Anlage der Pisciculture Beuque veranschaulicht, wie Photovoltaik-Infrastruktur über die reine Energieerzeugung hinausgehen kann, um branchenspezifische Herausforderungen zu bewältigen. Durch die Kombination von biologischem Schutz, Umweltmanagement und Stromerzeugung vor Ort zeigt das Projekt einen praktischen Ansatz zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit in Aquakulturbetrieben.

Angesichts des zunehmenden Drucks auf Lebensmittelproduktionssysteme, die Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz aufrechtzuerhalten, werden integrierte Lösungen dieser Art voraussichtlich eine wachsende Rolle in allen Agrarsektoren spielen.

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